Jugendversammlung im Jahr 2014

01-jugendversammlung-1Am Samstag, 18. Januar, startete pünktlich um 15 Uhr in der Alten Knabenschule Rimpar die Jugendversammlung 2014. Anwesend waren neben den 3 Bürgermeistern Burkard Losert, Dirk Wiesner und Harald Schmid, Hermann Kempf als Vertreter des Seniorenrates und 4 weiteren Gemeinderäten 10 Jugendliche, die ihre Anliegen vorbrachten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Praktikantin Manuela Pfeuffer, die die Veranstalltung moderierte, wurde den Anwesenden ein kurzer Film gezeigt. Diesen hatten einige Jugendlichen zusammen mit Manuela vor der Jugendversammlung gedreht. Im Film wurden einige der Anliegen der Jugendlichen bereits angesprochen, die später diskutiert wurden.

01-jugendversammlung-2Am meisten am Herzen lag den Jugendlichen das Thema Jugendzentrum Rimpar. Gefragt wurde, wann der Bau nun endlich beginnt und bis wann er abgeschlossen sein wird. 1. Bürgermeister Burkard Losert erwiderte darauf, dass die Finanzzusage endlich da ist und nun nur noch geklärt werden muss, wie man die Straße ausbaut. Der Bau des Jugendzentrums kann dann zusammen mit dem Straßenbau noch dieses Jahr beginnen und ist voraussichtlich 2015 abgeschlossen. Harald Schmid und die SPD ist mit der Ortswahl nicht so glücklich ist und hätte lieber das aktuelle JUZ an einer anderen Stelle in der Ortsmitte neu aufgebaut. Die Mehrheit des Gemeinderates stimte aber für die Verlegung des JUZ in die Bachgasse. Probleme wegen Lärmbelästigung und ähnlichem im Umfeld eines Jugendzentrums kann es immer und überall geben.

01-jugendversammlung-3Auch die gemeinsame Nutzung des Jugend – und Sozialhauses ( so der Name dieses Hauses) durch die Jugendlichen und die Senioren wurde diskutiert. Für die Jugendlichen ist eine gemeinsame Nutzung dann möglich, wenn ein fester Zeitplan besteht. Auch gemeinsame Tage z. B. Spielenachmittage einmal im Monat seien möglich. Alle waren sich aber einig, dass die Hauptnutzung den Jugendlichen vorbehalten ist. Angesprochen wurde auch, die Nachbarn zum gegenseitigen Kennenlernen  z.B. zu einem “Tag der offenen Tür” nach der Einweihung des Hauses einzuladen.

Obwohl keiner der Skater anwesend war, wurde doch kurz über das Thema Skaterplaz diskutiert. Da die Grundschule ihre Sportanlagen erweitern möchte wird dieser jetzige Platz wohl aufgelöst werden müssen. Sollte es Bedarf an einem neuen Skaterplatz geben so könnte man diesen eventuell in der Kettelerstraße errichten. Aber hierzu müssten sich die Skater erst einmal melden.

Beim Thema Bolzplätze wurde darüber geredet, dass Gitter an den Toren besser wären als Netze. Herr Losert versprach sich darum zu kümmern.  Auch haben die Plätze viele Schlammlöcher. Daher wird in Zukunft der Rasen öfter nachgesäht. Ein anderer Belag, wie z. B. Tartan auf dem Platz hinter der Mittelschule, ist wegen der Reinigung zu teuer und geht ebenso leicht kaputt.

Die Altersbegrenzung auf den Bolzplätzen wurde nur angebracht, damit auch jüngere Kinder die Chance haben, die Plätze zu nutzen. In der Vergangenheit gab es immer wieder mal überfüssige Streitereien, wer gerade jetzt den Platz nutzen darf und wer nicht. Viel besser wäre es, wenn Kinder und Jugendliche gemeinsam den Platz friedlich und zusammen nutzen.

Auch die Umzäunung an den Bolzplätzen wurde diskutiert, da die Bälle immer unten durch wegrollen. Burkard Losert versprah, dass die Spanndrähte bei allen Plätzen wieder fest gezogen werden.  In Maidbronn wird die Situation wegen einer Einzaunung zum Wohngebiet hin begutachtet. Und mit dem Wasserwirtschaftsamt wird darüber gesprochen, ob eine tiefere Umzäunung beim “Krautäckerstadion” möglich ist. Diese Veränderung könnte aber am Hochwasserschutz scheitern.

Die Schäden an der Ziegeleistraße, ein weiteres Thema der Jugendversammlung, waren bereits Thema im Gemeinderat. Eine Ausbesserung ist aber an den Anwohnern gescheitert, die den Bedarf einer Sanierung – wahrscheinlih aus Kostengründen – bisher nicht sehen.

Eine weitere Stolperfalle ist der kleine gepflasterte Weg zwischen der Alten Knabenschule und dem Schotterparkplatz neben der Apotheke in der Niederhoferstraße. Dieser wird angeschaut und wenn nötig repariert. Das selbe gilt auch für die “Schlaglöcher” auf dem Fahrradweg zwischen Rimpar und Maidbronn.

Ein weiterer Wunsch der Jugendlichen war die Überdachung der Bushaltestellen, die als Einstiegspunkte dienen. Namentlich handelt es sich um die Haltestellen Technologiepark, Mühlwiesenweg, Marktplatz in Rimpar und in Maidbronn “Am Baumland”. Möglich wäre dies augenblicklich nur an der Haltestelle Mühlwiesenweg. Grund dafür ist eine Vorschrift, die besagt, dass mindestens 60 cm Abstand zwischen Gehsteigrand und Haltestellenhäuschen sein müssen. Der Bedarf an der Haltestelle Mühlwiesenweg wird zeitnah geklärt. Die Haltestelle Technlogiepark könnte nur überdacht werden, wenn die Fahrbahn der Kettelerstraße hierfür verengt wird oder der angrenzende Nachbar ein Stück seines Grundstückes abgibt.

Die Schäden am Schloss waren ein weiteres Thema der Jugendlichen. Diese Schäden werden erst dann repariert werden, wenn eine größe Sanierungsmaßnahme nötig ist, da man dann Zuschüsse bekommt.

Die Jugendichen sehen in der Nutzung der Festwiese in Zukunft als Idee den Bau eines Einkaufszentrums, Schnellrestaurants oder einen Skaterplatz. Für einen Skaterplatz ist aber der Abstand zu den Häusern, ähnlich wie beim Platz zwischen “Hollerbach” ud Fussballplatz zu gering, so dass hier zu Probemen mit Lärmschutzverordnungen kommen kann. Ein Einkaufszentrum sei hier geplant, jedoch ist die Finanzierung noch offen und der ASV müsste umgesiedelt werden.

Auch wurden Schäden an einem Spielplatz – Weidleinsweg? – entdeckt. Da jedoch die Jugendliche, die diese entdeckt hat nicht anwesend war, muss erst noch abgeklärt werden um welchen Spielplatz es sich handelt. Ist dies geklärt werden die Schäden sofort beseitigt, damit sich niemand verletzt.

Als vorletztes Tagesthema kam das Aufstellen von Basketballkörben an Bolzplätzen. Bei Auflösen des Skaterplatzes wird auch der dort befindliche Korb nicht mehr der Allgemeinheit zur Verfügung stehen. Das Aufstellen solcher Basketballkörbe verbunden mit der Ortswahl – z.B. Bolzplatz Maidbronn und “Krautäckerstadion” – wird geprüft.

Zuletzt wurde von den Jugendlichen das “Muffertsbrückle” angesprochen. Bei Nässe ist diese sehr rutschig und ein Begehen gefährlich. Da diese aus Holz ist, kann man nicht mehr tun als sie streuen, was bereits getan wird.

Wir können gespannt sein wie schnell und wann das Versprochene umgesetzt wird.

geschrieben von Manuela Pfeuffer (Praktikantin FH)

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