Die Jugendzentren Gramschatz und Rimpar müssen vom 1. Dezember bis 20. Dezember geschlossen bleiben

Aus der Neunten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geht laut der agjb (Arbeitsgemeinschaft der gemeindlichen Jugendarbeit in Bayern e.V.) und dem BJR (Bayerischer Jugendring) hervor, dass mit den neuen Corona-Beschränkungen Angebote der außerschulischen Bildung und damit auch Jugendarbeit im Dezember verboten ist.

Bei der Organisation und Durchführung des Hüttendorfes im Sommer sowie bei der Öffnung der beiden Jugendzentren in Gramschatz und Rimpar haben die verantwortlichen Jugendlichen mit dem Team der Gemeindejugendarbeit meiner Meinung nach bewiesen, dass wir unsere Angebote verantwortungsvoll und mit den gebotenen Vorgaben für Gesundheitsschutz und Hygiene gestalten und umsetzen können. Zumindest mussten wir durch den Besuch unserer Veranstaltungen und Öffnungszeiten weder Covid-Erkrankte beklagen noch das Gesundheitsamt oder ein anderes Ordnungsamt einschalten.

Die Gemeindejugendarbeit weiß und sieht, dass Kinder und Jugendliche in besonderem Maße unter fehlenden sozialen Kontakten leiden. Diese Kontakte können Schulen und Horte in dieser ungezwungenen und freien Form gar nicht ersetzen. “Deswegen wäre es gerade jetzt umso wichtiger gewesen, ihre Interessen, Sorgen und Bedürfnisse wahrzunehmen und zu berücksichtigen“, erklärt der BJR-Präsident. „Kinder und Jugendliche brauchen geschützte Räume der Gemeinschaft und der Begegnung, in denen sie als Menschen wahrgenommen und gehört werden. Diese Räume hätte ihnen die Jugendarbeit auch im Dezember bieten können“.

Die Gemeindejugendarbeit des Marktes Rimpar ist mit vielen anderen Institutionen, Vereinen und Gruppierungen der Meinung, dass gerade junge Menschen Austausch mit Gleichaltrigen brauchen. Im Ortsbild zeigt sich, dass sich die junge Generation mehrheitlich solidarisch verhält und die Corona-Regeln befolgt. Aber leider gibt es auch hier einige Personen, egal welchen Alters, die sich an die Regelungen nicht halten und daher solche Maßnahmen der Staatsregierung provozieren. Zum Leidwesen der Kinder und Jugendlichen, die sich daran mit ihren Eltern halten!

Lutz Dieter, Gemeindejugendarbeit Markt Rimpar

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